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Wer Bakterien mitnimmt, darf hinterher nicht über Schnupfen klagen!

 

So, lange lag ich flach, das kommt davon, wenn man immer alles mitnimmt: auch Bakterien. Urlaub war als Selbständige nicht mehr drin diesen Monat. Da habe ich gleich mal noch eine Packung Aspirin und Nasentropfen mitgenommen.

Ich möchte noch mal auf meinen Körper zurückkommen und der Stimme der Vergangenheit, die ihn als „mitgenommen aussehend“ bezeichnete. Mein Körper ist mir gar nicht so bewusst. Ich bin immer ganz erstaunt, wenn ich mal in den Spiegel schaue. Wegen einer Hausarbeit zum Thema Zeitmanagement habe ich gerade eine Woche meine Tätigkeiten protokolliert und hinterher diesen nach bestimmten Lebensbereichen ausgewertet. Das Ganze geht zurück auf das Work-Life-Balance Modell von Lothar Seiwert, einem bekannten Zeitmanagementpapst (… also ich mag ihn nicht, aber es gibt anscheinend Leute, die fast 1000 Euro für einen Tageskurs bei ihm ausgeben….).  In dem Modell geht es darum das die vier verschiedenen Lebensbereiche Arbeit, Körper, Beziehungen und Sinn in Balance sein sollten. Ist das nicht der Fall, droht das Modell zu einer Seite zu kippen und das Leben aus dem Ruder zu laufen. Entsetzt musste ich feststellen, dass ich nur rund 3 % meiner wachen Zeit für meinen Körper nutze. Vielleicht ist es Zeit etwas zu ändern, vielleicht sollte ich mich doch mehr um meinen Körper kümmern, da er mich im Leben mitnimmt, mich trägt….ohne ihn quasi nichts laufen würde?!

 

30.8.12 20:48


Haltestelle Leben - Bitte einsteigen, Vorsicht bei der Abfahrt

Ich sehe also mitgenommen aus, von meiner kleinen Welt will ich heute mal gar nicht reden, um die geht`s in den nächsten Tagen. Ja, nach reiflicher Überlegung muss ich sagen:“Ja, ich sehe mitgenommen aus, und ich steh` dazu.“ Wer mich mitgenommen hat? Das Leben natürlich. Es kam wie ein Bus. Ich stand an der Haltestelle und ich bin einfach in den nächsten eingestiegen und er hat mich mitgenommen. Ich hatte noch keinen Grund auszusteigen und auf den nächsten, vielleicht besseren Bus zu warten. Ich hatte kein Ziel als ich los fuhr, nur Vertrauen. Vertrauen darauf, dass sich schon alles ergeben wird. Das mag vielleicht naiv klingen und sich vielleicht im ersten Moment nicht wirklich selbstbestimmt  anhören, aber ich glaube, dass man das Glück nicht aktiv suchen kann, man muss es in den Alltäglichkeiten finden, aus dem „Jetzt und Hier“ Ideen und Ziele entwickeln.

Mich hat es hier in diese kleine Welt (… und damit meine ich mein Zuhause mit den Menschen,  Tieren und Dingen die mich umgeben) gebracht, ich weiß nicht warum. Wir heirateten, wir suchten uns genau dieses Haus aus, wir bekamen unsere Tochter (einzigartig und besonders, wie alle Kinder), ich bekam einen tollen Job, verliebte mich durch unsere Tochter in Kinder und wollte immer mehr über sie wissen. Dadurch kündigte ich meine Arbeit, baute mit anderen engagierten und idealistischen Menschen eine Kinderwelt auf, bilde mich fort und kämpfe mittlerweile sowohl für die Rechte und das Image von Tagesmüttern und als auch für die Rechte und Bedingungen für Kinder in Fremdbetreuung. Mein Kopf und mein Leben sind sehr voll. Ich kann mich nicht um alles gleichermaßen kümmern und das ist wohl des Pudels Kern: um einige Facetten an mir kümmere ich mich eventuell zu wenig: ich habe zugenommen (darüber auch irgendwann mehr), trage gerne meine Lieblingssachen (auch wenn sie irgendwann „Mitgenommen“ aussehen). Und jetzt muss ich mich fragen: Ist es Zeit, meinen Körper mehr mitzunehmen?  Spiegelt mein Äußeres mein Inneres wieder?

22.8.12 18:14


...sie wollte und wurde mitgenommen

so, gerade habe ich meine Tochter abgeholt. Sie wurde heute von der Mutter ihres Freundes auf deren großen Bauernhof mitgenommen. Dort wurde sie sogar im Trecker mitgenommen. Sie ist sehr glücklich darüber.
21.8.12 19:20


...wer will, wird mitgenommen

Hallo,

ihr kennt mich nicht,- ich euch auch nicht, -egal. Wer will, wird mitgenommen. Mitgenommen zu mir. Ich bin jetzt fast 36 Jahre alt, lebe in einem winzigen Dorf auf einem alten Resthof mit Mann und Kind. Ich bin auf dem Hof selbstständig und betreue mit anderen Tagespflegepersonen kleine Kinder, studiere nebenher Kleinstkindpädagogik und fühle mich eigentlich ganz glücklich.

Dann vor ein paar Monaten bekam ich unangemeldeten Besuch von einem Freund aus einem anderen Leben, der mir hinterher schrieb:"Du und deine kleine Welt, ihr seht irgendwie mitgenommen aus!". Mir war schnell klar: als Kompliment war das nicht gemeint! Ich habe mich nicht getraut danach zu fragen, wie es wirklich gemeint war, ich fühlte mich in diesem Moment schon schlecht genug.

Seitdem begleitet  mich dieses Wort in meinem Alltag. Ich will euch teilhaben lassen, ich will euch mitnehmen und damit auch mich selbst.

 

21.8.12 17:05





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